Die EU und die USA haben ihren langjรคhrigen Streit รผber US-Zรถlle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Europa beigelegt. Wie US-Handelsministerin Gina Raimondo am Rande des G20-Gipfels in Rom Ende Oktober 2021 ankรผndigte, werden die vom ehemaligen US-Prรคsidenten Donald Trump vor drei Jahren eingefรผhrten Sonderzรถlle aufgehoben.
Demnach kรถnnten โbegrenzte Mengenโ an Stahl und Aluminium aus der EU wieder zollfrei in die USA eingefรผhrt werden. Im Gegenzug wรผrde die EU darauf verzichten, Zรถlle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans und Harley-Davidson-Motorrรคder zu erheben.
Der Handelskonflikt wurde 2018 vom damaligen US-Prรคsidenten Donald Trump angezettelt. Trump hatte Sonderzรถlle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhรคngt. Die EU reagierte mit Vergeltungszรถllen auf US-Produkte wie Jeans, Bourbon-Whiskey, Motorrรคder und Erdnussbutter. Trump hatte die Sonderzรถlle mit โnationalen Sicherheitsinteressenโ begrรผndet. Die EU fand dies unglaubwรผrdig und geht davon aus, dass es darum ging, die US-Wirtschaft vor unerwรผnschter Konkurrenz zu schรผtzen.
Schon im Mai hatte die EU Schritte unternommen, um die Beziehungen zu verbessern. Sonderzรถlle auf Produkte wie Flugzeuge, Wein oder Ketchup wurden bis 2026 ausgesetzt. Bei einigen Vergeltungszรถllen verzichtete die EU auf geplante Erhรถhungen. So schlug die EU etwa auf amerikanischen Whiskey nur einen Zoll von 25 Prozent statt der zunรคchst vorgesehenen 50 Prozent auf. Am 1. Dezember wรคren neue Zollerhรถhungen fรคllig geworden. Dies ist nun mit der Einigung abgewendet worden.
















